BZÖ-Spadiut zeigt sich entsetzt über Fast Food Angebot im Wiener AKH - 28.01.2012

"Wie passt das mit Stögers Nationalen Aktionsplan Ernährung zusammen? - AKH muss im Bereich Ernährung Vorbildfunktion ausüben"
Wien - "Ich bin entsetzt!", lautet die Reaktion von BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut darauf, dass sich im AKH-Wien eine Fast Food Kette und eine US-Kaffeehaus-Kette eingenistet haben, die relativ ungesundes Essen wie etwa Pizza oder asiatische Nudeln mit Glutamat-Saucen anbieten bzw. übersüßte Kaffees servieren. "Wie kann es sein, dass so etwas in einem der besten Krankenhäusern Europas vorkommen kann?", fragte Spadiut
"Wie fühlt sich etwa ein Patient mit einer Stoffwechselerkrankung, dem man erst in der Ambulanz des AKH erklärt, dass auch eine ausgewogene gesunde Ernährung wichtig für ihn ist, und der dann im AKH-Eingangsbereich bei einem - vorwiegend Pizza verkaufenden - Imbiss-Laden und einer amerikanischen Kaffeehauskette vorbeigehen muss?", gab Spadiut zu bedenken. "Und wie passt das mit Stögers propagierten Nationalen Aktionsplan Ernährung zusammen, mit dem der Gesundheitsminister die Menschen für eine gesündere Ernährung gewinnen möchte?", fragte Spadiut, der in diesem Zusammenhang auch eine parlamentarische Anfrage an Gesundheitsminister Stöger ankündigte.
"Ein Krankenhaus muss auch im Bereich der Ernährung eine Vorbildfunktion ausüben! Da sollte auch im Wiener AKH mit einem gesunden - eventuell vegetarischen - Speisenangebot diesem zweifelsohne ungesunden Fast Food gekontert werden", verlangte der BZÖ-Gesundheitssprecher.
