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Rede von Bündnisobmann Abg.z.NR GR Gerald Grosz anlässlich des Gottesdienstes für Ing. Michael Steiner am 2. Februar 2010 in Gröbming

"Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen." - Bibel 1. Korinther 13,13

 

Liebe Familie Steiner!
Liebe Angehörige und Freunde von Michael!
Hohe Geistlichkeit!
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Trauergemeinde!

 

Es gibt Situation im Leben, wo selbst der stärksten Stimme die Worte fehlen. Wenn ich heute vor Ihnen am Sarg von Michael Steiner stehe, dann fällt es mir nicht nur deswegen schwer, weil wir einen Mitbegründer, Gemeinderat und Mitstreiter verloren haben, sondern weil ich vor der sterblichen Hülle eines aufrechten, ehrlichen und liebevollen Freundes, eines vorbildlichen Ehemannes und Familienvaters stehen muss.

 

Der Tod kennt keine Funktionsbezeichnungen mehr, der Übergang in ein neues Leben - an das wir gerade in dieser Stunde glauben - kennt nur das Wertvolle und Unsterbliche der Seele von Michael, seine Taten und Handlungen.

 

Und es wird Ihnen liebe Frau Steiner, liebe Familie Steiner daher nur ein schwacher Trost in diesen Stunden, Tagen und Monaten sein, aber Michael war für mich ein einzigartiger Mensch voller Tugenden für die ich ihn immer aufrichtig bewundern werde. Er war ein Idealist im besten Sinne des Wortes, in seiner Familie, im Rahmen seiner gesellschaftlichen Betätigung - als Politiker und Landwirt!

 

Sein Fleiß, seine Menschlichkeit, seine Freundschaft, seine Geradlinigkeit und seine Handschlagqualität leben tief in unseren Herzen weiter.

Dass Michael diese Freundschaft gelebt und ausgestrahlt hat, zeigt die heutige Trauergemeinde.

 

In dieser Gemeinschaft - in diesem Kreis der Freunde von Michael - die Ihnen liebe Familie Steiner und Michael verbunden sind - spüren wir einmal mehr, Michael ist  nicht fort, sondern er ist in unserer gelebten Verbundenheit unter uns, er ist tief und unauslöschlich in unseren Herzen verwurzelt.

 

Diese vielen Menschen, heute und auch in Zukunft ehrlichen Anteil am Tod von Michael nehmen, sollen Ihnen liebe Familie Steiner, ein Netz der Geborgenheit und Liebe bilden.


Natürlich hadere  ich mit dem Schicksal, dass der irdische Weg eines lieben Freundes mit 48 Jahren ein Ende gefunden hat und selbstverständlich kämpfe ich mit dem Glauben an die Sinnhaftikgeit unseres Lebens angesichts dieser Tragödie. Doch wünsche ich Ihnen und uns allen aus tiefstem Herzen, dass wir erkennen, dass Michael in unseren Gedanken weiterlebt und hoffe, dass die Dankbarkeit eines Tages größer ist als der Schmerz, dass wir mit ihm sein durften.

 

Die Trauer ist wichtig, sie kennt keine Grenzen und kein Ende. Die Trauer soll aber auch Netz für die Familie sein, deren Unterstützung das Wichtigste in diesen Stunden, Tagen und kommenden Monaten ist.

 

Danke Dir mein lieber Freund für alles was Du uns gegeben hast. So wie Du für uns da warst, wollen wir für Dich und Deine Familie da sein!

Foto: Copyright by creantion/ pixelio.de